Die Dojo-Zeit – der Übergang der Jahreszeiten

Aktualisiert: Sept 15

Die Dojo-Zeit ist eine besondere Zeit im Kalender der Traditionell Chinesischen Medizin. Es handelt sich um den sanften Übergang der Jahreszeiten, die jeweils 18 Tage andauern. In dieser Zeit vollzieht die Natur einen Wandel, doch auch wir selbst können die Energie dieser Zeit für uns nutzen. Zum Beispiel, um Altes abschließen und loszulassen, wieder in unsere Mitte finden und in den nächsten Abschnitt übergehen.



Die Dojo-Zeiten:

Winter (Wasser) - 16.11.–26.01.

Dojo-Zeit (Erde) - 27.01.–12.02.

Frühling (Holz) - 13.2.–26.04.

Dojo-Zeit (Erde) - 27.04.–16.05.

Sommer (Feuer) - 17.05.–27.07

Dojo-Zeit (Erde) - 28.07.–15.08.

Herbst (Metall) - 16.08.–27.10.

Dojo-Zeit (Erde) - 28.10.–15.11.


Im Zeichen des Erd-Elements

Diese Übergangszeiten zwischen den Jahreszeiten werden der Erde zugeordnet. Die Erde steht für die Mitte, das Sammeln und Zentrieren, aber auch für die Fürsorge, sowie die Selbstfürsorge. Diese Zeit lädt uns ein, wieder einmal in uns zu gehen und für uns und unsere eigene Mitte zu sorgen. Unsere Mitte – das Organpaar Milz und Magen – steht für unsere Verdauung und unseren Stoffwechsel. Während der Dojo-Zeit ist es daher besonders gut, wenn wir auch bezüglich unserer Nahrung gut auf uns schauen.

Fasten in der Dojo-Zeit

Entschlacken, entgiften, entschleunigen, zu sich kommen, Altlasten loswerden. Die Dojo-Zeit eignet sich hervorragend, um Körper, Geist und Seele zu reinigen und seine Mitte zu stärken. In der TCM wird sanft gefastet. Traditionelle Getreidekuren – wie die Reiskur – sind zu dieser Zeit besonders wertvoll. Aber auch das Entgiften des Geistes, Social-Media-Fasten, Reflektieren, Zeit für sich nehmen, Urlaub und Auszeiten oder das Entrümpeln der Wohnung können uns wieder in unsere Mitte bringen.

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© 2020 lebenswandel - Caroline Ibounig